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Pädagogisches Konzept

Bildung und Förderung in der frühkindlichen Phase

Für kleine Kinder ist der gesamte Tag ein spannender Lernprozess: sie erforschen ihre Umgebung und testen all ihre Sinne ausgiebig und vielseitig. Dabei lernen sie, ganz selbstverständlich, viel über ihren Körper und ihre Umwelt. Kinder beobachten ihr Umfeld sehr feinsinnig und imitieren das Verhalten von Erwachsenen und anderen Kindern. Für eine gute Entwicklung ist es daher wichtig, dass Kinder, in einem behüteten Umfeld, angeregt und ermutigt werden stetig neue Erfahrungen zu sammeln und sich als selbstwirksam zu erleben.

Meine pädagogische Haltung

Ich möchte mit Ihrem Kind zusammen auf eine große Entdeckungsreise gehen und ihm viele Dinge näher bringen. Ich sehe Ihr Kind als eigenständigen Forscher und Entdecker dem ich, mit meiner Erfahrung und Kompetenz, assistiere. Konkret bedeutet dass, das ich Ihr Kind stets im Blick habe, seine Spielhandlungen aufnehme und ihm hierauf aufbauende Entdeckungsfelder anbiete, natürlich alles ihm Gespräch mit dem kleinen Forscher und Entdecker. Mein Ziel dabei ist, dass Ihr Kind selbstständiger wird und zunehmend mehr Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten erlangt. Die Kinder sollen erleben, dass durch ihre Handlungen und Ihre Kommunikation Reaktionen hervorgerufen werden, die ihnen  ermöglichen Einfluss auf ihre Umwelt zu nehmen.

Folgende Bildungsfelder sind mir wichtig:

- Kommunikation in all seinen Facetten
- soziales Leben in der Gruppe
- Natur und ihre Zusammenhänge
- Singen und musizieren
- Malen und experimentieren
- Bewegung und Gesundheit

Mir ist es wichtig, ganz individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihres Kindes einzugehen, um es gezielt bei seiner Entwicklung zu unterstützen.

Ernährung

Unser tägliches Essen bedeutet für mich mehr als eine reine Nahrungsaufnahme. Essen hat stets auch eine seelische Dimension. Es kann uns gesund aber auch krank machen und steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit unserer Sozialisation.
Folgende Aspekte sind mir besonders wichtig:

-  Kinder sollen in Gemeinschaft mit Freude und Genuß essen lernen. In diesem Sinne gibt es hier keine Zwänge, sondern vielseitige Möglichkeiten zu probieren, zu erfahren und zu genießen
- Hunger, Durst, Sättigung aber auch kulinarische Vorlieben sowie Abneigungen sind Gefühle die wahr- und ernst genommen werden wollen. Aus diesem Grund entscheiden auch die Kleinsten auf ihre Art was und wieviel sie wovon mögen.
- "Sehen", "Schmecken", "Riechen" und "Fühlen" sind Sinne die beim Essen auf vielfältige Art und Weise beteiligt sind. Hierfür koche ich jeden Tag frisch, beziehe die Kinder mit ein und lasse sie weitestgehend selbstständig essen.

Es ist mir grundsätzlich wichtig den Kindern die Zusammenhänge und Kreisläufe der Natur alters entsprechend näher zu bringen. Aus diesem Grund säen und ernten wir z.B. in unseren Hochbeeten um das Gemüse und Obst  dann vielfältig zu verarbeiten und zu genießen.
Ich beziehe einen Großteil der Lebensmittel aus der Gemüsekiste des "Waldgarten" und kaufe ausschließlich Fleisch aus artgerechter Haltung. Zudem bedeutet Essen für mich auch Vielfalt und so bin ich stets offen für Wünsche und Impulse aus anderen Regionen und Kulturen.

Tagesablauf

Nach einer freien Spielzeit, in der die Kinder mir gern bei der Vorbereitung der Mahlzeiten helfen dürfen, beginnen wir um 8:30 Uhr gemeinsam den Tag mit einem Begrüßungs- und Morgenkreis. Hier singen wir zwanglos Lieder, begrüßen jedes Kind und besprechen den Tag. Nach dem gemeinamen Frühstück schließt sich eine weitere Spielzeit an, in der ich den Kindern unterschiedliche Angebote mache. Mal ist es die Linsenkiste, mal wird gemalt, gebaut oder es gibt ein spezielles Bewegungsangebot. Diese Angebote passe ich den jeweiligen beobachteten Interessen der Kinder an, wobei diese frei entscheiden was sie wie lange spielen möchten.
Um 10 Uhr räumen wir gemeinsam auf um dann nach draußen in die Natur, den Garten oder auf den nahe gelegenen Spielplatz zu gehen. Gegen 11:15 Uhr werden die Kinder hungrig und müde und wir machen uns auf den Heimweg um unser Mittag zu essen. Danach gibt es eine individuell ausgerichtete Ruhephase in der die Kinder in einem eigenen Bett schlafen können aber nicht müssen. Wer nicht schlafen möchte kann sich auf seine Art vom Tag ausruhen. Im Anschluß gibt es eine weitere kleine Mahlzeit und die Kinder spielen, je nach Wetter und Laune, drinnen oder draußen, bis sie abgeholt werden.
Grundsätzlich entscheiden die Kinder mit, welche Spiele, Tätigkeiten oder Ausflüge wir an einen Tag machen oder auch für die nächsten Tage planen. Die Kinder sollen lernen Wünsche zu äußern und im sozialen Miteinander auf die Wünsche Anderer einzugehen.

Eingewöhnung

Grundlage jeder pädagogischen Erfolgsgeschichte ist ein gelungener Beziehungsaufbau. Es ist elementar wichtig, dass Ihr Kind sich hier, in der Kindertagespflegestelle, wohl fühlt und dass Sie ihr Kind mit einem guten Gefühl bei mir lassen. Erst auf dieser Grundlage kann die Abenteuerreise beginnen.
Ich orientiere mich am "Partizipatorischen Eingewöhnungsmodell" und passe mein Handeln individuell den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kinder und ihrer Eltern an. Grundsätzlich sollten Sie als Eltern 3-4 Wochen für einen entspannten Prozess der Eingewöhnung einplanen.

Natur erleben
Spiel
Wahrnehmen
Experimentieren
Bewegung

Eltern sind ein wichtiger Teil der Erziehungspartnerschaft

Es ist mir wichtig mit Ihnen im Gespräch zu bleiben und eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen. Ich brauche Sie, als Experten für Ihr Kind, um Ihr Kind gut und umfassend fördern und ansprechen zu können und ich beziehe Ihre Anregungen,  Wünsche und Bedenken in meine Arbeit mit ein. 

Es gibt:

Tür- und Angelgespräche

hierbei tauschen wir uns kurz über Alltägliches wie Schlaf, Essen, u.ä. aus

Eltern- und Entwicklungsgespräche

Grundsätzlich treffe ich mich mit Ihnen, als Eltern, 1x im Jahr zu einem ausführlichen Entwicklungsgespräch. Grundlage hierfür ist meine fortlaufend geführte Entwicklungsdokumentation, die ich Ihnen vorstelle und anhand derer wir Entwicklungen, Fortschritte und mögliche Bedarfe iIhres Kindes besprechen können.

Auf Wunsch und bei Bedarf, z.B bei akuten Erziehungsfragen oder krisenhaften Situationen, die Ihr Kind mit beeinflußen, biete ich Ihnen auch gern zusätzliche Elterngespräche an. Sprechen Sie mich einfach an.

Elternnachmittage

Zum Kennenlernen der anderen Eltern sowie für den allgemeinen Austausch biete ich regelmäßig und passend zur Jahreszeit Elternnachmittage mit Kind an. Mal gehen wir mit der Laterne, mal backen wir Plätzchen und mal feiern wir ein Sommerfest,...


Die Entwicklung des Kindes wird dokumentiert

Die Beobachtung ist ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Hierbei richte ich meinen Blick auf die Stärken Ihres Kindes ohne einen eventuellen Förderbedarf außer Acht zu lassen. Es geht im Grundsatz darum aufzuzeigen was das Kind bereits kann und was es im weiteren Verlauf lernen wird/soll/kann.
Zur Dokumentation meiner Beobachtungen nutze ich die Beobachtungsbögen von Kornelia Schlaaf-Kirschner  und/oder Marion Rösner, je nachdem was zu Ihrem Kind passt.
Grundsätzlich geht es mir um eine umfassende und gleichzeitig verständliche Darstellung der kindlichen Entwicklung.
Des Weiteren dokumentiere ich die tägliche Arbeit mit und von den Kindern durch Photographien und Werke der Kinder, die an den Wänden ausgestellt werden.
In einem Portfolio halte ich die Entwicklungsschritte Ihres Kindes ebenfalls bildhaft fest und ergänze es durch kleine Geschichten oder Dialoge aus dem Kinderalltag. Dieses Portfolio wird offen geführt und darf von Ihnen und Ihrem Kind jederzeit betrachtet werden.